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Appenzeller Hochzeitsschrank der frühen Biedermeierzeit

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Wunderschöner Appenzeller Hochzeitsschrank der frühen Biedermeierzeit, beschriftet und datiert “Jgfr. Maria Katharina Näf 1828”.

Breit abgeschrägter eintüriger Kasten in komplett erhaltener Originalmalerei. Das ineinandergreifende, an Yin-Yang erinnernde senkrechte Wellenband symbolisiert die unterschiedlichen und doch aufeinander bezogenen Kräfte von Mann und Frau. Dies wird bildhaft in den mandelförmigen Mittelmedaillons aufgegriffen, die das Brautpaar in 2 unterschiedlichen ländlichen Szenen zeigen – im unteren Bild wird um die Hand der Dame angehalten.

Dieser Schrank ist ein typisches Beispiel der bewussten Abkehr zur vorausgehenden Barockperiode: Wo früher barocker Prunk und Prachtentfaltung angestrebt wurde, sind nun, 30-Jahre nach der Französischen Revolution, Mässigung, Bescheidung und Zurückhaltung mittels geometrischer gradliniger Formensprache angesagt.

Die Maler dieses Stils zeigen sich als Meister der Furniermalerei und beherrschen das Spiel mit Holzstrukturen und Holzfarbtönen. Ziermotive wie Rosen in Bündeln treten nur zurückhaltend in Erscheinung, in Kreisen oder Quadraten. (siehe auch: Zünd, Appenzeller Möbelmalerei 1700-1860, S. 172ff)

Prächtiges Exemplar der Schweizerischen volkstümlichen Möbelkunst.

  • Breite Kranz 120
  • Breite Körper 103
  • Tiefe Kranz 61
  • Tiefe Körper 52
  • Höhe 178

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