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Verkauft: Kleinere mittelalterliche Eisentruhe/Kriegskasse mit Deckelschloss

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Selten: Kleinere mittelalterliche Eisentruhe/Kriegskasse/Soldtruhe mit grossem Deckelschloss, Renaissance, um 1620 (Zeit des 30-jährigen Krieges). Seitliche Traggriffe. Abschliessbar per Deckelschüssel – der Mechanismus funktioniert einwandfrei. Das originale Schutzblech über dem Schloss ist noch vorhanden (Foto 3). Auf der Truhenvorderseite befindet sich ein Scheinschloss um Diebe zu täuschen – das Schlüsselloch oben wird mit einer beweglichen runden Scheibe versteckt.

Es handelt sich um eine kleinere, sehr gut tragbare Kassette, die deshalb viel auf Reisen oder Feldzüge mitgenommen wurde.

  • Breite 50
  • Tiefe 28
  • Höhe 28 (ohne Schlüssel)

Schmiedeeisentruhen/Kriegskassendienten bereits im späten Mittelalter zur sicheren Aufbewahrung von Geld, Dokumenten, Wert-gegenständen oder dem Sold der Kriegsknechte/Söldner/Soldaten. Sie konnten nur von vermögenden Bürgern und vom Adel erworben werden, da nur sie über das nötige Kapital verfügten.

Eisen war vor ein paar 100 Jahren ein sehr begehrtes und teures Material. Zur Herstellung von 1kg Schmiedeisen mußte man etwa 60-80kg Holz zu Holzkohle verarbeiten. Man benötigte sie, um das Eisenerz bei über 1000°C zu metallischem Eisen zu reduzieren. Mit diesem aufwendigen Schmelzverfahren ließ sich ein schmied- und härtbarer Stahl mit bis 1,7% Kohlestoffgehalt herstellen. Ein höherer Kohlenstoffgehalt macht das Eisen unbrauchbar und kann nur als Gusseisen verwendet werden.

Für das Fertigen einer Eisentruhe mit komplexem Schließmechanismus benötigte ein Schmied 500 bis mehrere tausend Arbeitsstunden, je nach Komplexität der Ausgestaltung.